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September 26, 2007

Geotagging (2)

So, weiter geht's. Seit gestern hab ich natürlich erheblich mit diesem "Taggy" rumgespielt. Den Weg zur Arbeit aufgezeichnet - die Daten kann man sich schön bei http://www.gpsvisualizer.com in google-maps anzeigen lassen. Aber ich wollte ja die Exif-Daten in Fotos mit den Geoinformationen versehen haben, und zwar automatisch. Bei dem Datenlogger war eine Software dabei, "locr GPS Photo". Locr ist auch so eine Fotocommunity. Natürlich soll man sich gleich da anmelden (muss man aber nicht), ich hab meine Fotos bei ipernity ;-). In die Software lädt man den aufgezeichneten GPS-Track und die dazugehörigen Fotos. Dann wird zu jedem Foto ein Pin in einer Karte (natürlich mit google-maps API gemacht ;-) angezeigt. Erste Verwunderung - jedes Foto ist um ein paar hundert Meter verschoben. Das kommt davon, wenn die Uhr der Kamera nicht sekundengenau mit der GPS-Zeit übereinstimmt. Bei mir waren es 2 Minuten Unterschied, man kann das aber in der Software einstellen, dann wird die Zeit in den Fotos automatisch korrigiert. Vor der nächsten Fotosession stell ich die Kamerauhr mit Hilfe meines Funkweckers ganz genau ;-).

In den Exif-Daten der Fotos stehen nachher der Längen- und Breitengrad, wo das Foto aufgenommen wurde. Ich hab nebenbei auch mit der Software GPS-Track-Analyse.NET (von hier, vielen Dank an Dietmar Domin) rumprobiert. Die Software ist etwas komplizierter zu bedienen (ok, der Vergleich mit Locr ist ungefähr so, als wenn man Photoshop mit Paint vergliche...), schreibt aber auch die Höhendaten mit ins Exif.

Dann der erste Upload eines getaggten Fotos zu ipernity - uuuuuund - NIX! In den Exif-Daten zum Foto bekommt man die Geoinformationen auch angezeigt, nur übernimmt ipernity die nicht automatisch in die Karte. Nach kurzer Suche (hätt ich das man vorher gemacht) habe ich das hier gefunden:

http://www.ipernity.com/blog/team/17584

"Warning: documents including latitude and longitude data are not automatically geotagged (since they are not all relevant). We'll propose soon a feature to help members in geotagging documents with lat. and long. data."

Schade. Naja, sie arbeiten dran, vielleicht kann ich irgendwann im DocManager anklicken: Adopt geo-information from exif. Dann schreib ich auch mal wieder was dazu.

 

 

 

 

 

© Published at 18:11 ( 8 comments / 752 visits )
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September 25, 2007

Geotagging (1)

Immer auf der Suche nach eigentlich unnötigen, aber dennoch mit dem technischen "Boah geilo"-Faktor ausgestatteten Dingen bin ich letztens über so einen GPS-Datenlogger gestolpert:

http://www.royaltek.com/index.php/index.php/content/view/139/104/

Hab ich natürlich sofort bestellt - am Wochenende ist es angekommen. Bis jetzt konne ich nur feststellen, dass das Teil (Gibt's da eigentlich einen eingängigen Gattungsbegriff für, wie Handy für Mobiltelefon? Ich glaub ich bezeichne solche Geräte ab jetzt als "Taggy"... ok, weiter mit dem anderen Satz;-)  GPS-Daten aufzeichnet. Alle 5 Sekunden Uhrzeit, Position, Höhe und Geschwindigkeit. Der Hersteller verspricht in diesem Modus eine Speicherkapazität von 400.000 Datensätzen, das wären ca. 3 Wochen. Leider halten die Batterien (immerhin handelsübliche AAA, Akkus gehen auch) nur ca. 8-12 Stunden. Das sollte aber für eine Fotosession ausreichen. Der Empfang ist, soweit ich feststellen konnte, auch in Gebäuden ganz gut, auch wenn man das Teil^W "Taggy" in der Hosentasche mitnimmt.

Fotos mit den aufgezeichneten Geodaten hab ich noch keine, kommt aber noch.

© Published at 11:04 ( 5 comments / 166 visits )
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September 11, 2007

Feuerwerk fotografieren

Mr. Doubt hatte bei den Bildern vom diesjährigen Dümmerbrand (http://www.duemmerbrand.de/) nachgefragt, ob ich ein Howto dazu schreiben könnte. Das ist ein Anlass, mal was in das Blog zu schreiben, wozu hab ich das schließlich ;-)

firework5921
firework5921
Ich hab mir natürlich vorher Tips geholt, wie man das angeht. Eigentlich war's mehr ein hektisches Ausprobieren von Einstellungen, man hat ja nicht ewig Zeit. Kamera, Stativ und Weitwinkelobjetiv (hab mir das Tamron 11-18 von meinem alten Herrn ausgeliehen) braucht man unbedingt. Ok, Weitwinkel braucht man nicht unbedingt - man kann auch 'n bischen weiter weg gehen ;-). Kabelfernauslöser ist ungemein praktisch, ich verwackel immer, wenn ich den Kameraauslöser festhalte. Tollerweise kostet so ein Kabelauslöser im Selbstbau für die EOS 400d nur ca. 5,- Euro - Anleitungen dafür gibt's im Internet ohne Ende.

 

Erstmal 'nen guten Standplatz sichern, Stativ aufbauen und die Kamera schonmal grob ausrichten, Brennweite 11mm - alles rauf auf's Bild was geht. Leider läßt sich mein Stativ nicht weiter nach oben kippen, bei manchen Bilder fehlt oben ein Stück . Beim ersten Scharfstellen hat mir ein Frühzünder geholfen, die ersten Bilder hab ich dann ausschließlich mit der Schärfeeinstellung gemacht. Später hab ich probehalber mal auf Autofocus umgestellt - bringt nix. Blende hab ich Anfangs auf 4,5 gehabt, zugedreht hab ich dann auch mal, allerdings wird ab Blende 16 die Belichtungszeit so lange, dass man nur noch verwischte Linien sieht. Iso war die ganze Zeit auf 200. Belichtungsdauer (Bulb) war durchgängig nach Bauchgefühl. Wenn man sehen konnte, dass eine Rakete abgeschossen wurde hab ich draufgedrückt, wenn das Bild (oder Figur, oder wie der Feuerwerker das nennt) verloschen war hab ich loßgelassen. Das hat so zwischen 4 und 12 Sekunden gedauert. Nach kurzer Kontrolle auf schlimme Über- oder Unterbelichtung hab ich dann entsprechend ein paar Sekunden länger oder kürzer ausgelöst.

Am interessantesten finde ich die Tatsache, dass man auf den Bildern den vom Feuerwerk verursachten Qualm teilweise sehr dominant wahrnimmt. Wenn man da steht und das Feuerwerk beobachtet, bemerkt man den eigentlich gar nicht.

Mal sehen, vielleicht borgt mir beim nächsten Feuerwerk jemand ein Fisheye, dann versuche ich mich an Feuerwerkspanoramen. Hat das schonmal wer gemacht?

© Published at 18:23 ( 4 comments / 251 visits )
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