Heute war ein langer aber hoch spannender Tag. Ich habe einen Grundlagenkurs für meine Kamera gemacht. Ich dachte, es würde mir nicht schaden, wenn ich das mal mache. Und ich muss sagen, ich bin wirklich sehr erstaunt was man eigentlich noch so alles machen kann. Ich habe zwar schon einiges in Büchern gelesen, aber wenn man das so gezeigt bekommt ist es doch noch mal was anderes
Hier mal ein kleiner Bericht über das was ich gelernt habe.
1. Wie reinigt man seine Kamera richtig ohne sie kaputt zu machen und welches Handwerkszeug ist absoluter Mist und was ist wichtig. Und vor allem wie reinigt sich die Kamera selber und wie hält man sie dabei. Das war schon klasse. Ein Blasebalg und ein Mikrofaser Tuch reicht für den Laien wie mich voll und ganz. Man darf auch ruhig am Strand sein Objektiv wechseln ohne Panik vor Staub haben zu müssen. Der Ultraschall in der Kamera rüttelt den Staub regelmäßig ab.
2. Schärfentiefe, Blende und was bedeuten die ganzen Zahlen auf dem Objektiv. *lach * Ich hab es mit Zahlen ja so gar nicht, aber oh Wunder, sogar ich habe es kapiert. Ich glaube das muss ich hier nicht genauer beschreiben, da Ihr das eh alle wisst.
3. Was ist Zoom und was Weitwinkel. Wie ist das mit Kleinformat und große, Format oder so. Welches Objektiv ist für was richtig oder besser. Welche Objektive sind Schrott (z.B. die Kitt)
Da habe ich dann gleich für mich endlich mal entschieden welches Makroobjektiv ich mit dann nächstes Jahr mal leisten will. Das Tamron 90 2:8. Gibt es so ab 350 Euro
4. Messfeld Wahl und für was ist sie gut und für was ist sie schlecht. Ich habe mich danach entschlossen in Zukunft vorwiegend mit dem mittleren Messfeldpunkt zu arbeiten
5. Was bedeutet dieses a) One Shot, b) AI-Focus und c) AI Servo.
a) ist für einen statischen Schärfepunkt Wenn man den Finger auf dem Sensor belässt wird die Schärfe eingefroren und ich kann dann mit dieser Einstellung den genauen Ausschnitt wählen ohne das die Schärfeneinstellung sich dabei verändert. Juhu, jetzt weiß ich endlich, wie ich ein Objekt auch scharf fotografieren kann, ohne dass es in der Mitte des Bildes platziert sein muss.
b) davon sollte man wohl lieber die Finger weg lassen. Es ist ein Mittelweg zwischen a und b und eigentlich nicht wirklich wichtig
c) reguliert den Schärfepunkt bei Bewegung ständig nach. Ist gut bei bewegten Objekten, oder wenn man ein dynamisches Objekt hat.
5. Belichtungsmessmethode
Mehrfeldmessung ist gut für Panorama oder größere Landschaftsaufnahmen. Die Kamera misst die Belichtung an mehreren Punkten des Bildes und macht so eine ausgeglichenes Licht
Selektivmessung bildet einen 8,5 Grad weichen Belichtungskreis um den Mittelpunkt herum und misst das Licht nur dort
Mittenbetonte Messung : Hier wird die Belichtung um den aktiven Autofokuspunkt herum. Vor allem gut bei Gegenlicht, wenn man z.B. Eine Person vor einer Lichtquelle stehen hat.
Na ja, ob ich das alles jetzt richtig widergegeben habe weiß ich auch nicht.
6. Dann haben wir über die Kreativprogramme gesprochen. Was sie bewirken, wie man sie für was nutzen kann, wie man sie verändern kann usw. Das war schon alles sehr kompakt, aber hoch interessant. Vielleicht traue ich mich jetzt dann doch mal öfters auch an das manuelle Programm heran.
7. Und zum Schluss haben wir dann noch über Licht, Blitz, andere Lichtquellen usw. geredet.
Alles in allem war es super interessant, und ich habe große Lust bekommen dort noch andere Kurse mal zu besuchen.