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… und zwar heute früh beim Lesen in dem recht populären Buch „Wir nennen es Arbeit“ der Riesenmaschine-Autoren Holm Friebe und Sascha Lobo. Dort findet sich wiederum ein Zitat von Cordt Schnibben, dessen „Das bürgerliche Dilemma“ behandelnder Text im SPIEGEL vom Januar 2006 erschien. Den Auszug gebe ich hier ungekürzt wieder:
„Konservativ und neoliberal sein zu wollen, zu bewahren und zu reformieren, gute alte Werte wie Sparsamkeit, Bescheidenheit und Gemeinsinn zu verkünden und gleichzeitig einen dynamischen Kapitalismus zu propagieren, gottesfürchtig zu sein und gleichzeitig marktgläubig, den Familienmenschen zu predigen und ihm gleichzeitig Arbeitsmarktflexibilität abzufordern, das ist das Dilemma des bürgerlichen Lagers.“
Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Gut, den URL der Website zum Buch lege ich hier noch ab.
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