Sardinien ist nicht nur eine Bade-Insel, obwohl man mehr und bessere Badeplätze in Europa kaum findet!
Lange weiße Strände wechseln sich mit versteckten, von bizarren Felsen eingerahmten romantischen Buchten ab, es gibt Dünen mit knorrigen Wacholderbäumen und Pinienwäldern, die Schatten spenden.Der Sand variiert von mehlfein bis grobkörnig, weiß oder gelb, manchmal auch
mit Steinen durchsetzt.
Und überall erfreut einen dieses herrlich klare, in allen Farbschattierungen von hellblau über türkisfarben bis dunkelblau glitzernde Wasser! Es fehlen eigentlich nur noch die Palmen, um sich wie in der Karibik zu fühlen.
Sehr angenehm ist es, dass kaum ein Strand so touristisch „verdorben“ ist wie man es aus anderen Urlaubsregionen kennt. Und auch sonst hält sich der Touristenrummel, zumindest in der Vorsaison, sehr im Rahmen. Das sieht im August sicher anders aus – aber wir haben während unserer gesamten Reise nicht eine „Betten-Burg“ gesehen.
Für unternehmungslustige Urlauber wie uns hat Sardinien jedoch noch viel mehr als Strand und Wasser zu bieten!
Nur wenige Schritte vom Meer entfernt kann man auf Entdeckungsreise gehen:
Felsen in allen Formen und Arten, Höhlen und Grotten, duftende, wilde Macchia, dichte Korkeichenwälder, Steinmauern und Schafherden;
fruchtbare Ebenen, wilde Gebirgszüge, große Stauseen, einsame, fast unbesiedelte Landstriche;
dazwischen kleine, fast spröde Dörfer und entzückende Städtchen.
Für Fotomotive jeder Art ist also reichlich gesorgt!
Für unseren Urlaub in Sardinien haben wir uns an drei Orten jeweils für eine Woche niedergelassen, um möglichst viel von der schönen, aber ziemlich großen Insel zu sehen –immerhin ist sie mit 25000 Quadratkilometerndie zweitgrößte Mittelmeerinsel.
In den nächsten Wochen werde ich euch hier davon berichten.