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| Vulcano |
Nachdem die Prag-Serie beendet ist, habe ich etwas ganz anderes aus dem Archiv ausgegraben: Bilder unseres Urlaubs auf den Liparischen Inseln im Jahr 2007. Einige davon sind viel zu schön um auf der Festplatte zu versauern.
Beginnen möchte ich mit Vulcano. Die drittgrößte Insel des Archipels ist mit acht Kilometern Länge und vier Kilometern Breite recht überschaubar. Man erreicht sie per Schiff vom sizilianischen Festland oder wie bei uns auf einem Tagesausflug von Lipari aus. Kaum angekommen, umweht ein schwefeliger Geruch die Nase: Hier brodelt es im Meer, dampft es aus Erdspalten, schwitzt es Schwefel aus dem Boden. Der Vulkan, der diese Phänomene verursacht, ist noch lebendig und nicht ganz ungefährlich; er ruht nur und kann jederzeit wieder ausbrechen. Den letzten großen Ausbruch gab es von 1888 - 1890. Dabei spie der Vulkan bis zu fünf Meter große, wegen ihrer Form so genannte "Brotkrustenbomben" aus, die in einem Fall sogar bis zur sieben Kilometer entfernten Insel Lipari flogen! Heute wird der Vulkan ständig überwacht.
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| Die Farben der Erde |
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