Durch den Central Park zu laufen und Frank Sinatra zu hören, gibt es noch was Besseres? Ich glaube nicht! Ich hatte heute solche Glücksgefühle, wie schon lange nicht mehr, und ihr wisst, dass ich kein Kind von Traurigkeit bin. Anyway, mein perfekter New York Tag sah folgendermaßen aus: morgens die Mexikaner, die unbedingt mit mir auf Kunsttour kommen wollten, gekonnt abgewimmelt, dann an der Straßenecke einen Kaffee und ab in die Subway nach SoHo. Dort erstmal etwas orientierungslos herumgelaufen und mal wieder viel zu viel Geld für viel zu geile Klamotten ausgegeben, Chinesen und Italiener beobachtet, Galerien ausgecheckt...dann zum New Museum, das von außen sehr beeindruckend, von innen eher enttäuschend ist. Mittags in Chinatown und Geschenke gekauft, dann wieder Richtung Uptown und zum Central Park, keine Lust auf Skaten, mehr auf fotografieren zu haben, dann zum Whitney Museum und seit langem wieder richtig gute Kunst zu sehen, kurz ins Hostel, um die vielen Einkäufe abzuladen und den Koffer zu packen und Abends mit einer Freundin zu einem edlen Mexikaner zu gehen. Mit Ausnahme der Mexikaner, ein sehr abwechslungsreicher Tag, oder?
Jetzt bin ich fertig und müde und hoffe, dass ich es morgen vor dem Abflug noch kurz nach Brooklyn schaffe.
In diesem Sinne freue ich mich schon auf alle, die sich auch auf mich freuen. Danke für eure Kommentare und Mails, morgen gibts dann die letzten Fotos, versprochen. See you!
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Published at 04:27
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Wow, das ging alles etwas schnell, aber besser schnell als nie. Morgens noch den wunderbaren Sonnenaufgang in Miami genossen, und jetzt bereits voller New York-Eindrücke im Hostel angekommen. Der Flug war nicht der Rede wert, aber dass ich im Hostel genau eine Stunde nach meiner Landung eingecheckt habe, das glaubt mir hier keiner. Ich fühlte mich gleich wie zu Hause, ein komisches Gefühl so weit weg vom wirklichen Home. Es war, als ob ich niemals von hier abgefahren wäre, echt toll. Also hatte ich auch genug Zeit, um auf das Empire State Building zu gehen, in nur 2 Minuten von 0 auf 80 Stockwerke, das hat schon was. Die Aussicht war grandios, vor allem, weil ich den Sonnenuntergang sehen konnte. Es war auch nicht so kalt, wie erwartet, da eben die Sonne schien, aber O Grad im Vergleich zu 30 Grand, war auch eine kleine Umstellung. Ein Tag der Extreme und der Sonnenauf- und untergänge. Außerdem habe ich mal wieder Schuhe gekauft, für mich und Uca und ganz viele Bücher. Ich weiß jetzt schon nicht mehr, wie ich alles einpacken soll. Aber ich will noch nicht ans Packen denken.
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Published at 05:18
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Summer is over, baby.
Das war's, mein letzter Tag in sunny Miami ist vorbei. Es war so schön, dass ich noch eine Woche (aber auch nicht länger) hier verbringen könnte. Immerhin habe ich keine Rollschuhfahrer, keinen Don Johnson und keine Flamingos gesehen, nicht mal im Flamingo Park! Also werde ich wohl wiederkommen müssen, genau wie nach NY. Da ich es letztes mal nicht aus das Empire State Building geschafft habe, steht das an oberster Stelle fürs kommende Wochenende. Na ja, und noch zwei, drei andere Kleinigkeiten.
Gibt's noch was von heute zu berichten? Ich habe Sonnenbrand obwohl es sogar geregnet hat, ich hab genug von Kunstmessen und ich hab einen wunderbaren Talk zwischen Jaques Herzog und Doug Aitken gesehen. Mehr auch nicht.
Mal sehen, ob ich auch von NY posten kann.
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Published at 04:50
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Ich habe Blasen an den Füßen, weil ich gestern den ganzen Tag das "richtige" Miami unsicher gemacht habe, und das ist auch gut so. Richtig meint: nicht Sunny Island, nicht South Beach sondern eben Miami. Und das ist eine amerikanische Großstadt wie jede andere. Mit irre hohen Wolkenkratzern, gelben Taxen, Hot-Dog-Ständen usw., nur eben mit Miami Beach in der Nachbarschaft. Ich wollte aber nicht nach little New York, sondern in das trendige Design District. Ein kluger Deutscher hat sich gedacht, dass man aus dem zerfallenen Industriegebiet von Miami, mit unheimlich vielen Schuhfabriken, eine einzigartige Designlandschaft machen könnte, und er hatte Recht (siehe den Artikel in der aktuellen Art). Das ganze wirk ein wenig aufgesetzt, aber ziemlich cool. Dort findet parallel zur ABMB die "Design Miami" statt, außerdem noch so schätzungsweise 25 weitere kleine Kunst und Design Messen, die ich natürlich nicht alle sehen konnte. Aber was ich sah, war auf jeden Fall interessanter als die ABMB selbst. Die Leute waren alle viel entspannter und auch die Künstler waren aufgeschlossener und weniger überheblich. Habe jetzt ein paar Favoriten, die es zu beobachten gilt. Das war alles ein ziemlicher Spaß, auch, weil ich zum ersten mal Taxi gefahren bin. Ach ja, und ich habe zwei der größten privaten Sammler der USA besucht, die haben im Design District ihre privaten Museen.
Am Abend habe ich mir zur Feier des wunderbaren Tages Shrimps gegönnt, und das war auch gut so.
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Published at 13:41
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Den vierten Tag habe ich mal chilliger angehen lassen. Den ganzen Vormittag am Strand abhängen, mit den Wellen spielen, lesen, dies das eben. Am Abend war ja die große Eröffnung. Das war schon sehr beeindruckend, aber auch irgendwie desillusionierend. Die sonst immer so netten und freundlichen Amerikaner spielten sich auf einmal ziemlich auf, und von den Europäern brauchen wir hier gar nicht zu reden. Alle wollten immer als erstes beraten werden, ihre Gesichter in die Kameras halten, kaufen, was auch immer. Also bin ich auch ganz schnell abgezogen. Am Strand zwischen der 21st und 22nd Street wurde die Art Basel Miami Beach Positions eröffnet. Es sollte eine entspanntere Sache werden. Möchtegern entspannt. Junge Galerien hatten hier die Chance, in herausgemachten Containern auszustellen und um die ganze Sache noch "junger" zu machen, war in der Mitte ein Skatepark aufgebaut, der DJ legte House auf und auf dem riesigen Bildschirm liefen coole Videos. Im Grunde eine gute Sache, aber als ich mich mit ein paar Skatern aus Miami Beach unterhielt, stellte ich fest, dass sie die ganze Einrichtung nicht "bespielen" dürfen. Nur ausgewählte Skateperformer und das auch nicht mal am Eröffnungsabend, weil die Leute Platz zum sitzen brauchen...Also nichts mit Streetart und Streetculture. Ich machte mich auch da recht schnell vom Acker, wollte den berühmten Ocean Drive bei Nacht erleben. Auch hier: keine Skater, keine prolligen Karren, keine Models. Stattdessen Ballermann-mäßige Musik aus jeden Restaurant, Schmuckverkäufer, das übliche an einer Strandpromenade eben.
Na, zumindest konnte ich ein paar ganz gute Fotos machen, während ich auf den Bus wartete (eine Stunde lang).
Jetzt gehts zum Frühstück zu einem Sammler im Design District in Miami.
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Published at 13:49
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Guten Morgen alle zusammmen.
Gestern abend waren es wohl einige Mojitos zu viel, denn nachdem ich die Fotos hochgeladen habe, gings mir ziemlich mies. Dabei wollte ich doch von meinem ersten VIP Abend schreiben. Na ja, ich glaube, dass man das VIP Dasein erstmal lernen muss. Wir werden ja sehen, wie ich mich die nächsten Abende schlage.
Aber zunächst von vorne: Der nette (junge) Hotelmann, der als einziger Verständnis dafür hat, dass ich mein (geliehenes) Geld nicht zum Fenster herauswerfen will, wie sonst alle hier, empfahl mir den 1 Dollar 50 Cent Bus in die City. Ich hatte ja immer noch keine Ahnung, wo exactly ich mich befand, die Fahrt hierher war viel zu anstrengend und es war dunkel. Doch nun habe ich einen Plan: ich wohne am äußersten (nördlichsten) Ende von South Beach, auf den Sunny Islands, die aber mir einer Schnellstraße mit dem Rest der Welt verbunden sind. Ich hatte nur keine Ahnung, dass der Bus ca. eine Stunde brauchen würde. Das wäre ja nicht so schlimm, ich konnte mir ein erstes Bild von der Stadt machen, aber die Klimaanlage brachte mich beinahe um. Für den Rückweg musste ich mir dann einen Pullover kaufen. Anyway. Ich ging erstmal in das historische Art Deco District, das wirklich mal was anderes ist. Ja, die Straßen sind auch hier breiter als unsere Autobahnen, aber zumindest sind die Häuser überschaubar. Hunderte Bungalows oder kleinere Villen reihen sich aneinander, wobei es manchmal so aussieht, als ob das deutsche Bauhaus in Bonbonfarben getunkt wurde. Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich alles gesehen habe und werde noch eine geführte Tour durch den District machen, sehen, staunen und berichten.
Danach war auch schon der erste VIP-Programmpunkt an der Reihe: Die Welcome Reception in Delano Hotel. Sagenhaft. Abgesehen davon, dass ich mich viel zu leger angezogen habe und keiner mit mir sprechen wollte, war es ein rauschendes Fest. Alles spielte sich rund um den Hotelpool des wunderschönen Art Deco Hotels ab, die Getränke waren kühl, das Essen war lecker, die Menschen waren wunderschön. Und ich? Ich hatte Jetlag und war betrunken. So sieht es mal aus.
Jetzt ist es 9 Uhr, ich werde ein paar Bahnen im Pool schwimmen gehen, mich dann an den Strand legen und dann fertig machen für die High Art und die High Society. Heute steigt die Preview der Art Basel Miami Beach und die Opening Party.
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Published at 14:01
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Ok, wenn ich es schaffe, die Bilder hochzuladen, dann wisst ihr hoffentlich bescheid. Miami ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nur noch einen Tick sonniger. Das mit dem Wetter habe ich so nicht erwartet. Aber nach dem verregneten Hamburg und verschneiten New York im sonnigen South Beach aufzuwachen...das war schon was.
Und da ich nicht recht schlafen konnte, ging es gleich um 7 Uhr zum Strand. Genau, wie die alten Omas, die ich in meinen Gedanken liebevoll Golden Girls nenne. Ich ziehe den Altersdurchschnitt hier ganz schön in den Keller, hab ich das Gefühl. Mein Hotel ist super, vor allem, wenn ich nach rechts und links schaue. Ihr seht das auf den Fotos: überall nur 30-50 Stockwerke...da ist mein Resort eine echte Herberge. Na, überzeugt euch selbst, die Bilder sprechen wohl für sich. Später gibts dann noch was zum ersten Ausflug nach Downtown Miami Beach.
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Published at 01:52
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I told you: I'm going to MIami. And here I am.
Ich hoffe ihr habt Spaß bei meinem blog.
Freue mich über eure Berichte aus der kalten Heimat. …
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Published at 04:54
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