Neulich las ich, dass auf der Dokumenta eine Fotoserie einer polnischen Künstlerin ausgestellt ist, die wahrscheinlich an einem langweiligen Samstag des Jahres 1971 entstanden ist: die Vielfalt von Formen aus Kaugummi.
Seitdem denke ich immer mal wieder darüber nach, dass Langeweile kein schlechter Grund fürs fotografieren ist. Mir ist es jedenfalls schon öfter so gegangen: ich stehe irgendwo herum, muss auf etwas oder jemanden warten, sehe mich um und und entdecke Fotomotive. Mit etwas Glück steckt der Fotoapparat in der Tasche und ich kann fotografieren. Und die Langeweile ist auch vorbei.
Dieses Foto ist übrigens auf einer längeren Zugfahrt entstanden ... aus ähnlichen Gründen.
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rob_visual pro says:
ghoermann pro says:
kerstin_d pro says:
Aber eigentlich meine ich doch richtige Langeweile, z.B. an einem verregneten Sonntag, nichts zu lesen im Haus und dann überlegst du, dass du vielleicht fotografieren könntest -aber was? Und dann baust Du ein Stilleben auf oder fotografierst - Kaugummi.
ChristianR pro says:
gin_able says:
kam auch schon vor, dass ich mir die zeit dann einfach nahm.
ist das ein schlimmes erstes anzeichen von irgendwas?
kerstin_d pro says:
Mona Lisa says:
WoGo says: