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Mi 15.10./// BELGIQUE CEST CHIQUE // 20.30
21.00: "in bruges" / "brügge sehen und sterben"
22.30 Cabaret Grotesque: neofuturistische Klangpoesie aus der Kunsthauptstadt
In Berlin ist es schwierig, etwas Neues in der Kunst oder Musikszene zu finden. Woanders ist es meist unmöglich.
Das Duo Cabaret Grotesque erschafft eine Fusion von uralten Bildern, Mythen und poetischen Figuren einerseits und sphärischer Elektronik, hämmerndem Techno und Industrial andererseits. Songs wie "Schuld der Engel", "Schach" oder "Froschkönig" sind neofuturistische Klangpoesie für ein 21.Jahrhundert im Nebel, wie die Unterhaltung in einer Erzählung auf den Strassen, zwischen Schluchten eines gewaltigen Metropolis.
Fast wie Nine Inch Nails, von Fritz Lang in einem zweiten Leben als Musikproduzent aufgenommen und mit einer Sängerin Mila Karo die Gedichte wie Zitate von Beichten singt.
PROGRAMM
___21.oo Film IN BRUGES - BRUGGE ZIEN EN STERVEN (2008, OmU)
___22.3o live CABARET GROTESQUE (electronic poetry / throbbing gristle)
___23.3o dj VON LYNX (buttharp.org)
BAR
___Es werden nur belgische Biere serviert! . Im Original Glas und Atmosphäre
___Borrelnootjes
___Chokotoff, die belgische plombenzieher überhaupt (http://www.ciao.de/Chokotoff_Cote_d_Or__Test_2469682)
___Jeneverbar
___Biermenu: 4 Biere für 10 Euro.
www.myspace.com/belgiquecestchique
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Die Anschutz-Halle bedeutet für Berlin öffentliche Verluste in Millionenhöhe, durch direkte Subventionen und Verluste aus den städtischen Hallen. Für die Anwohner_innen bedeutet die Halle miese Jobs zu Armutslöhnen und massiven Durchgangsverkehr. Für die beteiligten Konzerne bedeutet die Halle hohe Profite. Der Unternehmer Philip Anschutz finanziert aus diesen Profiten gern rechtsreligiöse Gruppen, die versuchen, die Welt davon zu überzeugen, dass Kindesmisshandlung und Homosexualität untrennbar verknüpft seien. Machen wir gemeinsam die Eröffnung der Halle zu einem Erlebnis, das Anschutz, O2, den weiteren beteiligten Konzernen und den verantwortlichen Senats- und Bezirkspolitiker_innen noch lange in schlechter Erinnerung bleibt! Die Demonstration beginnt um 17.30 Uhr am Kottbusser Tor und wird über Adalbertstraße, Oranienstrasse, Heinrichplatz, Manteuffelstrasse und Schillingbrücke bis direkt vor die O2-Halle ziehen. Hier werden wir ab etwa 19 Uhr unserer Wut über das monströse Bauwerk direkt am Spreeufer lautstarken Ausdruck verleihen.
Fahrraddemo: MediaSpree? Die Luft rauslassen! //